Neues Projekt: Selbstverteidigung für Menschen mit Beeinträchtigung

Das Sanitätshaus Lettermann aus Mönchengladbach unterstützt das Projekt und stellt dem Verein empty hands e.V. einen speziell angepassten Rollstuhl kostenlos zur Verfügung. Der erste Vorsitzende von empty hands e.V., Frank Pfennig sowie Geschäftsführer Stephan Böcker nahmen den Rollstuhl von Andreas Frank, Prokurist und Teil der Geschäftsleitung und Roman Rockstein, Bereichsleiter Firmenauftragszentrale der Firma Lettermann, entgegen. Foto: empty hands e.V.

In Mönchengladbach nimmt ein wegweisendes Projekt zur Selbstverteidigung für Menschen mit Beeinträchtigung seinen Lauf. Der gemeinnützige Verein empty hands e.V. hat in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein ein speziell zugeschnittenes Konzept entwickelt. Dieses fokussiert sich nicht nur auf die Vermittlung von Selbstverteidigungstechniken, sondern integriert auch alltägliche Situationen und Orte, an denen Übergriffe stattfinden können, in das Training. Damit wird ein umfassender Ansatz zur Stärkung von Menschen mit Beeinträchtigung im Bereich der Selbstverteidigung verfolgt.

Eine beeindruckende Unterstützung erhielt das Projekt von der Firma Lettermann, einem namhaften Anbieter unter anderem für Mobilitätshilfen, der einen speziell angepassten Rollstuhl kostenlos zur Verfügung stellte. Dies verdeutlicht das Engagement des Unternehmens für soziale Projekte und die Förderung der Inklusion.

Der erste Vorsitzende von empty hands e.V., Frank Pfennig und der Geschäftsführer Stephan Böcker nahmen den Rollstuhl von Andreas Frank, Prokurist und Teil der Geschäftsleitung und Roman Rockstein, Bereichsleiter Firmenauftragszentrale der Firma Lettermann, entgegen. Pfennig erklärte: „Unser Hauptziel ist es, durch praktische Erfahrungen im Rollstuhl, die besonderen Bewegungsmöglichkeiten und Einschränkungen zu verstehen. Auf dieser Grundlage wählen wir passende Techniken aus dem Kenpo aus und modifizieren sie entsprechend, um sie für unsere Teilnehmer optimal nutzbar zu machen.“

Das Projekt wird durch den Verein empty hands e.V. in Kooperation mit dem Bereich Diversität und Hochschulsport an der Hochschule Niederrhein durchgeführt. Es umfasst mehrtägige Seminare, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Selbstverteidigungstechniken erlernen. Diese Initiative steht beispielhaft für Inklusion und die Stärkung von Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit. Sie demonstriert, dass durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure positive Veränderungen in der Gesellschaft erreicht werden können.

Diese Initiative steht beispielhaft für Inklusion und die Stärkung von Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit. Sie demonstriert, dass durch die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure positive Veränderungen in der Gesellschaft erreicht werden können.

Für weitere Informationen zum Projekt und den Seminaren wenden Sie sich bitte an empty hands e.V., Frank Pfennig unter info[at]​empty-handy.de und an die Hochschule Niederrhein, Nina Ilina unter nina.ilina[at]​hs-niederrhein.de.

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